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VERANSTALTUNGEN Jänner
Freitag, 27. Jänner, 9.15 Uhr - Samstag, 28. Jänner 2006, 17.00 Uhr Männer reden anders - Frauen auch Frauen und Männer teieln zwar eine Sprache, aber sie sprechen nicht auf die gleiche Weise. Häufig ergeben sich daraus Konflikte sei es in Beruf, Beziehung oder Öffentlichkeit. Neigen Frauen zu gefühlsbetonter und Männer zu abstrakter Redeweise? Ist es so, dass Männer in Gesprächen eher konkurrieren bzw. Frauen eher kooperieren? Diese und andere Klischees bilden die Basis für überkommene Rollenbilder und Sprechgewohnheiten. Im Seminar schärfen wir unsere Sinne für die Wahrenehmung unterschiedlicher Kommunikationsstile. In lustbetonter Arbeit mit Methoden der Rhetorik, Theaterpädagogik und Stimmbildung betrachten wir kritisch unsere Sprechgewohnheiten für ein besseres Miteinander. Bildungshaus St. Arbogast
Samstag, 28. Jänner, 9.15 Uhr - Sonntag, 29. Jänner 2006, 13.00 Uhr (Mittagessen) Mannsein bewusst leben Man(n) kann sich in der Kneipe treffen oder beim Sport, man(n) redet miteinander, aber oft kommen die eigentlichen Fragen, Schwierigkeiten, Unsicherheiten nicht zur Sprache. Das Seminar bietet ein professionelles und kollegiales Forum. In der Gruppe zusammen mit anderen Männern können wir männliche Solidarität erleben und Freude am eigenen Mannsein erfahren. Inhaltlich wird es um folgende Themen gehen: Leitung: Albert A. Feldkircher, Egg/Vbg, Dipl. Familien- und Gruppenarbeiter, Lebens- und Sozialberater, Männerberatung, Kommunikationstrainer, Autor des Buches "Meines Vaters Hände" Bildungshaus St. Arbogast
Freitag, 3. Februar, 19.15 Uhr - Samstag, 4. Februar 2006, 17.00 Uhr Wunden in Gold verwandeln. Krankheit, Trennung oder Verlust schlagen Wunden in unsere Seele. Sie sind ein Teil des Lebens, und das Leben ist nicht immer gerecht. Die Frage ist, wie wir mit diesen Krisen umgehen. Man kann sie verdrängen, vor ihnen davon rennen, an ihnen verzweifeln - oder auch sie verwandeln. Im Märchen "Eisenhans" taucht der Junge den verletzten, schmerzenden Finger in einen Waldsee - und der Finger wird in Gold verwandelt. Da bricht er auf, um seinen eigenen Weg zu finden und zu innerer Versöhnung zu gelangen. Wir können heilsam mit uns selber umgehen und schauen, welche Veränderung uns die Krise abverlangt. Wenn wir ihre Botschaft für unser Leben anerkennen, können wir an ihr reifen. Dann zeigt sich, was die Wunde neben all dem Schmerz auch noch ist: ein kostbares Gut, um unsere Verletzlichkeit annehmen zu können und verändert auf unsere Mitmenschen zuzugehen. Mag. Harald Anderle, Jg. 1969, Psychologe und Familientherapeut, verheiratet, Vater von drei Kindern Bildungshaus St. Arbogast
Dienstag, 7. Februar 2006, 19.30 Uhr MännerRäume - MännerTräume Adam und alle seine Nachkommen haben einen großartigen Auftrag: die Erde untertan machen, fruchtbar sein und sich vermehren! Was für eine Einladung zu Abenteuer, Kampf, Eroberung! Und heute? Begrenzte Arbeitsplätze. Wer ist untertan? Vermehrung ist auch nicht mehr so gefragt (es geht eher um Verhütung). Und die Abenteuer sind manchmal fragwürdig. Männer brauchen Räume, wo sie ihre Fähigkeiten entfalten, fruchtbar und ident sein können. Es kann - muss aber nicht - im Beruf sein, obwohl die meisten Männer auch heute noch sich über ihre Arbeit, ihren Beruf definieren. "Es wird Zeit, dass der Mann sich mehr Zeit für seine reiche Innenwelt - die Welt der Gefühle, der Sexualität und der Spiritualität - nimmt, denn dort beginnt die Heilung des Mannes." (Paul M. Zulehner). Diese innere Stärke verhilft den "neuen Männern" sensibler für Kinder und Familien zu sein und eine neue Balance zwischen Beruf und Familie zu finden. In diesem Abend-Workshop dürfen wir Männer unter uns laut darüber nachdenken, wo unsere Räume und wo unsere Träume sind. Bildungshaus St. Arbogast, Götzis
Samstag, 11. März 2006, 9.15 - 17.00 Uhr Der Mann als Liebhaber: Feurig und unperfekt Überfordern wir uns selber nicht! Nicht einmal die griechischen Götter und Helden waren perfekte Liebhaber. Dem Zeus war eine allein meist zu wenig, dafür hatte seine Gattin Hera immer etwas zum Streiten mit ihm und das hat beide offensichtlich sehr verbunden. Orpheus blieb seiner Eurydike treu bis in den Tod und doch hat er sie letztlich verloren, weil er zu sehr von ihr abhängig war. Odysseus liebte seine Penelope und trotzdem schaffte er es, ihr vor lauter Heldentaten zwanzig Jahre aus dem Weg zu gehen. Das Ziel des Seminars ist, dass Männer ihre jeweilige Paarbeziehung einordnen können, sehen in welcher Entwicklungsaufgabe sie stehen, wie die Paarbeziehung ihren eigenen Weg geht, welche Untiefen es gibt, was der eigene ‚Paarschatten' ist usw. Kurzum: Die Paarbeziehung ist ein Weg - für Anfänger und Fortgeschrittene. Da gilt es das Gelände zu erkunden, Karten zu Hilfe zu nehmen, für Gipfelerlebnisse zu sorgen, Hindernisse zu erkennen und die richtige Ausrüstung mitzunehmen. Bildungshaus St. Arbogast
Samstag, 25. März 2006, 9.15 - 17.00 Uhr Warum ein Mann nicht wie eine Frau sein kann "Warum kann eine Frau nicht sein wie ein Mann", klagt Prof. Higgins in "My Fair Lady". Viele Frauen haben sich dasselbe schon umgekehrt gedacht. Die gegenseitigen Vorwürfe sind immer wieder dieselben. Die Frauen beklagen, dass die Männer unaufmerksam seien, nur auf sich schauen, nicht reden und im Haushalt nichts tun. Die Männer jammern, dass die Frauen ständig nörgeln, dauernd ihre Gefühle betonen, alles kontrollieren und sie völlig vereinnahmen wollen. Männer und Frauen sind verschieden und dürfen es sein. Wennwir um solche Unterschiede wissen, können wir besser miteinander umgehen. Und nicht nur das: Auch wenn uns die Unterschiedlichkeit manchmal nervt, gerade dadurch ergänzen und stärken wir uns auch. Darum ist es gut, dass die Männer Männern und die Frauen Frauen sind. Bildungshaus St. Arbogast
Samstag, 8. April - Samstag, 15. April 2006 (Karwoche) Eine Reise in die Tiefe des Mann Seins Im Wohnmobilkonvoi sind wir unterwegs durch die Toskana, Umbrien und Latium. Wir suchen belebte, einsame, wilde und mystische Orte und Einsiedeleien auf und erleben die faszinierende Schönheit Mittelitaliens. Gemeinsam wollen wir als erwachsene und jungerwachsene Männer die provokante Auseinandersetzung des Francesco di Bernardone mit seinem Vater Pietro bzw. den Normen und Werten seiner Zeit betrachten. So kann es uns vielleicht gelingen einen versöhnenden und heilenden Umgang zu wagen mit dem, was uns in unserem eigenen inneren und äußeren Leben treibt oder hemmt. Francesco, später der hl. Franziskus, war ein Sohn seiner Zeit, zuerst ein wohlhabender Kaufmannssohn, junger Ritter und konsumierender Lebemann. So gesehen hat er einige Parallelen mit uns Söhnen der heutigen Zeit. In diesem mystischen Heiligen finden wir die klassischen Archetypen der männlichen Seele geradezu vorbildlich vereint. Entdecken wir die geheimnisvolle Kraft von Ritualen, eine Gemeinschaft, die den Einzelnen trägt. Auf das achtend, was ist und uns bewegt, erhalten wir die Möglichkeit sorgsam im Kontakt mit der Gruppe, zu uns selbst und unserer persönlichen Lebensgeschichte zu stehen. So kann es gelingen, den Weg in die Mitte, die Tiefe des Mann Seins zu finden. Wir starten am Samstag vor Palmsonntag und gehen durch die Karwoche hindurch, um vor dem Ostersonntag wieder nach Hause zurück zu kehren. Dann werden wir möglicherweise etwas bewusster und behutsamer zu unserem Mann Sein stehen, vielleicht auch etwas sorgsamer den zukünftigen Weg unseres Lebens weiter gehen. Wir reisen in großen Wohnmobilen, die jeweils mit 4 Männern besetzt werden. Angesprochen sind Väter (auch Stiefväter) mit jungerwachsenen Söhnen ab 18 Jahren, Paten mit Patensöhnen, aber auch Einzelanmeldungen sind möglich. Vorbereitungstreffen: Leitung: Kosten: Anmeldung: Anmeldeschluss: Information: Buchtipp zum Einlesen:
Freitag, 19. Mai, 19.15 Uhr - Samstag, 20. Mai 2006, 17.00 Uhr Versöhnt (Ver-Sohnt) mit der Mutter Kaum eine Beziehung bewegt sich in größeren Gefühlsextremen als die zwischen Mutter und Sohn: Die erste Liebe des Sohnes ist auch seine längste - und oft die am wenigsten reflektierte. Söhne fliehen ein Leben lang vor der Mutter, verehren oder verachten sie, hassen oder lieben sie, vergöttern oder verdammen sie. Alles scheint möglich, nur ein souveränes erwachsenes Verhältnis zueinander nicht. Als erwachsene Männer tragen wir viele frühe Bilder in uns, Bilder die wir uns von der Mutter/Frau gemacht haben und Bilder die die Mutter in uns hinterlassen hat. Diesen inneren Bildern und ihrem Einfluss auf unser heutiges Leben können wir uns stellen, sie genauer und aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Die Teilnehmer sollen ein Bild von ihrer Mutter und sich mitbringen. Walter Hinz, geb. 1956, Elektromechaniker, Sozialpädagoge, langjähriger Mitarbeiter im Münchner Informationszentrum für Männer, arbeitet heute selbständig als Supervisor, Familientherapeut und Erwachsenenbildner. Bildungshaus St. Arbogast
Samstag, 24. Juni 2006, 14.15 Uhr - Sonntag, 25. Juni 2006, 13.00 Uhr Die Nacht des Feuers Wenn ein Junge vom Kind zum Jugendlichen heranreift, ist dies ein Grund zum Feiern, diesen Wandel mit männlichem Segen und kraftvollen Ritualen zu bestärken. Die jungen Burschen und ihre erwachsenen Begleiter erhalten Impulse, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich als junger und älterer Mann zu begegnen und das nicht, um die Asche zu hüten, sondern das Feuer weiter zu geben. Gute männliche Kraft vereint in sich Stärke und Demut, Tapferkeit und Mitgefühl, Logik und Spiritualität. Die "Nacht des Feuers" ist ein Kreis von Ritualen (Loslösung, Kraftübertragung, Mutprobe, Heilung und Segnung) und dazu verbringen wir das ganze Wochenende im Wald oder am Feuer im großen Indianerzelt, wo wir auch übernachten. Die "Nacht des Feuers" ist auch ein besonderes Geschenk von Firmpaten für ihren Firmling. Leitung: Großes Zelt, Bildungshaus St. Arbogast
Freitag, 8. September, 14.15 Uhr - Sonntag, 10. September 2006, ca. 17.00 Uhr Sich als Mann selber finden Die Visionssuche ist ein uraltes Übergangs- bzw. Initiationsritual, das in unserer heutigen Zeit verstärkt aufgegriffen wird, um in Phasen von Neuorientierung, in Krisen- oder Umbruchsituationen wieder zu sich selbst zu finden. Wer sein Leben erfahren und verändern will und dabei spirituelles Wachstum anstrebt, kommt um etwas Anstrengung und Grenzerfahrungen nicht herum. In diesem Seminar können solche Schwellenmomente erlebt und durchlaufen werden. Gemeinsam bereiten wir uns am ersten Tag auf das Erlebnis vor. Danach suchen wir einzeln einen für unsere Visionssuche geeigneten Ort, wo wir uns einrichten. Dort lassen wir die Zivilisation hinter uns und leben in der Einsamkeit. Weg von jeder Ablenkung begegnen wir uns selbst in großer Intensität. Wir entdecken unseren Wesenskern und damit ein Bild von uns selbst und unserer Zukunft, eine Vision für unser Leben. Am dritten Tag werden die Erfahrungen gesammelt, um wieder gestärkt in den Alltag zurückzugehen. Horst Schaflinger, Jg. 1959, verheiratet und Vater eines Kindes, dipl. systemischer Outdoortrainer und Erlebnispädagoge Bildungshaus St. Arbogast Vor Beginn erhalten die Teilnehmer eine Ausrüstungsliste für die Tage in der Natur. Teilnehmerzahl ist max. 12!
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